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Sie sind dann wirklich Mönche, wenn sie wie unsere Väter und die Apostel von ihrer Hände Arbeit leben. Alles aber geschehe der Kleinmütigen wegen massvoll."
RB 48,8f

BrPhilip

Br. Philipp+ / Foto (c) M.Freisager


"Damit dein Gebet wahrhaftig sei, musst du in harter Arbeit stehen. Begnügtest du dich mit dilettantischer Lässigkeit, so wärest du unfähig, wirklich Fürbitte zu tun. Dein Gebet findet zur Ganzheit, wenn es eins ist mit deiner Arbeit." Regel von Taizé

 

Arbeit

Es gibt keine typisch benediktinische Arbeit. Benediktiner arbeiten meist viel und in allen möglichen Berufen. Aber doch sind sie nie in erster Linie Berufsleute, sondern immer zuerst Mönche. Typisch benediktinisch ist der massvolle Rhythmus von Gebet, Arbeit und geistlicher Lesung. In den Benediktinerklöstern wird gearbeitet, was für den Lebensunterhalt nötig und was aufgrund der örtlichen Verhältnisse und Bedürfnisse sinnvoll ist.
Grosse Bedeutung hatte immer das handwerkliche und landwirtschaftliche Arbeiten, von dem Benedikt in seiner Klosterregel redet. Daneben wurden in den Benediktinerklöstern zunehmend auch wissenschaftliche und kulturelle Tätigkeiten gepflegt.

Im Kloster Engelberg ist seit gut 150 Jahren die Erziehungs- und Schultätigkeit eines der zentralen Arbeitsgebiete der Mönche. Die Seelsorge in der Pfarrei Engelberg, die Aufnahme von Gästen, die Arbeit in der Verwaltung und im Unterhalt, in der Bibliothek und im Archiv, wissenschaftliches und künstlerisches Arbeiten sowie Entwicklungshilfe sind weitere Tätigkeitsfelder.

Nach wie vor haben auch die handwerklichen sowie die land- und forstwirtschaftlichen Bereiche grosse Bedeutung für das Kloster Engelberg. In allen Arbeitsbereichen arbeiten heute Mönche und Angestellte eng zusammen.